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    Lastenheft-Vorlage für Projektmanagement-Software: mit Beispiel und Bewertungsmatrix

    Ein Lastenheft beschreibt, was Ihre Organisation von einer Projekt- und Portfoliomanagement-Software erwartet, damit alle Anbieter dieselben Fragen beantworten und Sie sie fair vergleichen können. Diese kostenlose Excel-Vorlage ist ein vollständiges Beispiel-Lastenheft: 63 Anforderungen in 12 Kategorien und eine gewichtete Bewertungsmatrix, die die Anbieter automatisch in eine Rangfolge bringt.

    Kostenlose Excel-Vorlage · Deutsch · 5 Tabellenblätter

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    Inhalt der Vorlage

    Anleitung

    Nutzung in 5 Schritten, Bewertungsskala und Farblegende

    Überblick

    die Teile eines Lastenhefts neben den Anforderungen (Über uns, Ziele, Umfang, Zeitplan, Abgabe des Angebots, Bewertung der Angebote), beispielhaft ausgefüllt für ein fiktives Unternehmen

    Lastenheft

    63 Anforderungen in 12 Kategorien, jeweils mit anpassbarer Priorität (Muss, Soll, Kann, Nicht benötigt)

    Anbieterbewertung

    bis zu 5 Anbieter je Anforderung mit 0 bis 5 Punkten bewerten; die gewichteten Punkte werden automatisch berechnet

    Ergebnis

    Summen, Ergebnis je Kategorie, Rangfolge und Muss-Lücken, die vor der Entscheidung zu besprechen sind

    So nutzen Sie die Vorlage in 5 Schritten

    1. Ersetzen Sie im Tabellenblatt Überblick das Beispielunternehmen durch Ihren eigenen Kontext.
    2. Legen Sie für jede Anforderung die Priorität fest und ergänzen Sie eigene Anforderungen in den leeren Zeilen.
    3. Senden Sie die Tabellenblätter Überblick und Lastenheft an die Anbieter Ihrer Longlist.
    4. Bewerten Sie jeden Anbieter je Anforderung mit 0 bis 5 Punkten, auf Basis der schriftlichen Antworten und Demos.
    5. Vergleichen Sie die Ergebnisse, besprechen Sie Muss-Lücken mit den betroffenen Anbietern und legen Sie Ihre Shortlist fest.

    Lastenheft-Beispiel: Auszug aus den Anforderungen

    Ein Auszug aus den 63 Anforderungen, mit den Prioritäten unseres fiktiven mittelständischen Industriebetriebs.

    IDKategorieAnforderungPriorität
    A02.02PortfoliomanagementDie Software ermöglicht ein gewichtetes Bewertungsmodell, um Anträge und Projekte zu priorisieren (z. B. strategischer Beitrag, Nutzen, Risiko, Aufwand).Muss
    A03.01Stage-Gate und GovernanceDie Software ermöglicht die Konfiguration von Phasen und Gates sowie unterschiedliche Phasenmodelle je Projekttyp (z. B. Neuprodukt, CAPEX, IT).Muss
    A04.04Projektplanung und UmsetzungBestehende Projektpläne können aus Microsoft Project importiert werden.Muss
    A05.02Ressourcen und KapazitätDie Software zeigt Kapazität und Bedarf je Rolle oder Team im Zeitverlauf (Wochen oder Monate).Muss
    A06.03Finanzen und CAPEXCAPEX und OPEX werden getrennt erfasst, je Projekt und auf Portfolioebene.Muss
    A08.01Reporting und DashboardsDie Software bietet ein Portfolio-Dashboard für die Geschäftsleitung (Status, Budget, Risiken, Kapazität) ohne manuelle Konsolidierung.Muss
    A11.01Sicherheit, Hosting und ComplianceDie Software kann on-premise in unserem eigenen Rechenzentrum installiert werden.Muss
    A12.05Anbieter, Support und KonditionenDer Anbieter legt eine transparente Preisaufstellung (Lizenzen, Wartung, Dienstleistungen) über 5 Jahre Gesamtkosten vor.Muss
    Vollständige Vorlage erhalten

    Häufige Fragen

    Das Lastenheft beschreibt aus Sicht des Auftraggebers, was eine Lösung leisten soll und wofür. Nach DIN 69901-5 ist es die vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers. Bei der Softwareauswahl bildet es die gemeinsame Grundlage, auf die alle Anbieter antworten.

    Das Lastenheft erstellt der Auftraggeber: Es beschreibt das „Was“ und „Wofür“, also Anforderungen, Ziele und Rahmenbedingungen. Das Pflichtenheft erstellt der Auftragnehmer auf Basis des Lastenhefts: Es beschreibt das „Wie“ und „Womit“, also wie die Anforderungen konkret umgesetzt werden. Bei Standardsoftware ersetzt oft das Angebot mit den Antworten auf das Lastenheft ein eigenes Pflichtenheft; bei größeren Einführungen wird es im Projekt gemeinsam erstellt.

    Der Auftraggeber, also das Unternehmen, das die Software auswählt. In der Praxis koordiniert meist das PMO oder die IT, mit Beiträgen der Fachbereiche, des Einkaufs und der künftigen Hauptanwender. So fließen fachliche, technische und kaufmännische Anforderungen ein.

    Legen Sie die Prioritäten fest, bevor Sie Anbieter treffen, und bewerten Sie dann jede Anforderung mit 0 bis 5 Punkten auf Basis der schriftlichen Antworten und Demos. Gewichten Sie die Punkte nach Priorität, lassen Sie mehrere Personen unabhängig bewerten und prüfen Sie Lücken bei Muss-Anforderungen gesondert, statt sich nur auf die Gesamtsumme zu verlassen.

    So erfüllt Cerri Project dieses Lastenheft

    Cerri Project vereint Portfolio-, Stage-Gate-, Kapazitäts- und CAPEX-Governance, in der Cloud oder on-premise.

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